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Martin BuberCornelia Muth hat sich intensiv mit dem jüdischen Universalgelehrten Martin Buber (geb. 1878, verst. 1965), der während der Nazi-Diktatur von Deutschland nach Israel emigrierte und dort starb, beschäftigt. Neben ihrer Dissertation über sein Dialogisches Prinzip hat sie eine Einführung in Bubers Leben verfasst. Auf Martin Buber ist Cornelia Muth in ihrem Studium an der Freien Universität bei Prof. Dr. Enno Schmitz gestoßen. Letzterer war der Ansicht, dass jeder Bildungsakt im eigentlichen Sinne ein Gespräch zwischen Lehrenden und Lernenden ist. Dieser Aspekt des Dialogischen Prinzips Bubers, die Begegnung zwischen einem Ich und einem Du wurde bald grundlegend für Cornelia Muths erwachsenenpädagogische Haltung. Hierbei wird Bildung als ein zwischenmenschlicher Prozess begriffen, den wir als Menschen in Form von echten Gesprächen existentiell brauchen.
Zudem hat sie einen dialogischen Ratgeber „Zwischen Gut und Böse: Mit Martin Bubers sechs Schritten nach der chassidischen Lehre das eigene Leben gestalten“ (Gütersloher Verlagshaus, Taschenbuch) entwickelt .
Beide Bände sind neu leider vergriffen und können immer wieder antiquarisch gefunden werden.
So hat 2007 das Kölner Gestalt-Institut mit dem Peter Hammer Verlag angefragt, ob Cornelia Muth ein neues Buch über Martin Bubers Nähe zum Gestalt-Ansatz schreibt. Zuvor hatte sie schon in ihrem Artikel www.gestalt.de auf den Hintergrund von Martin Bubers Philosophie hingewiesen, der einen starken Bezug zum Hier-und-Jetzt-Prinzip der Gestalttherapie hat: „Heilende chassidische Geschichten: Martin Buber für Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten“ von Cornelia Muth, Anke Doubrawa, und Erhard Doubrawa (Gebundene Ausgabe). |