|
|
![]() |
![]() |
|
ForschungMittlerweile hat Cornelia Muth das Dialogische Prinzip sowohl auf die pädagogische Gestalt-Praxis als auch auf die Forschung übertragen www.kompass.fh-bielefeld.de. Der Beitrag „Das Dialogische als das Zwischen in der Vielfalt der Anderheiten – eine dialogische Perspektive auf die Gender- und Frauenforschung“ weist auf die Erkenntnischancen einer, jenseits einer binären Betrachtungsweise liegenden, dialogischen Epistemologie in der Genderforschung hin. Die Autorin verbindet Fragen der erziehungswissenschaftlichen Gender- und Frauenforschung mit dem pluralistischem Denken des jüdischen Dialogphilosophen Martin Bubers. Das „Zwischen“ erweist sich dabei als eine spirituelle und lebenspraktische Dimension, die das dualistische Denken in eine echte ambivalente und somit realitätsgerechte Seinsform für die postmoderne Gegenwart wandeln kann. Vorläufiges Ergebnis ist der Wahrnehmungsprozess eines lebendigen Gender-Dialogs in der Vielfalt der Anderheiten. >> Dialogische Perspektive auf die Genderforschung S. 43–52 (pdf) IFF-Info004-03
In ihren aktuellen Forschungsprojekten zur Gewaltprävention entwickelt sie u. a. einen eigenen dialog-phänomenologischen Ansatz, der zur partizipativen Aktionsforschung zu zählen ist. Hier zeigt Cornelia Muth in ihrer Fortbildung von pädagogischen MultiplikatorInnen, wie eine Bewusstheit von selbstreflexiver Haltung zur eigenen aggressiven Kompetenz im konstruktiven Sinn entwickelt werden kann. Einen anschaulichen Erfahrungsbericht dazu leisten Cornelia Muth, Annette Nauerth und alle beteiligten ForscherInnen in der baldigen Publikation „Forschung auf dem schmalen Grat – Das Dante-Projekt: Vertrauen wider Aggression und Gewalt“ www-bib.fh-bielefeld.de. Zudem führt Cornelia Muth eine Evaluation der Fortbildung von MultiplikatorInnen nach der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg durch. Siehe www.ake-ahimsa.de. |